Bericht über die österreichische Mannschafts-Meisterschaft der Jugend 2004

 

Als Abschluss der Spielsaison 2003/04 wurde in der schönen Sporthalle Fünfhaus in Wien die Österreichische Mannschaftsmeisterschaft der Jugend vom Ausrichter WAT Badminton Hernals durchgeführt.

Es war ein würdiger Ausklang, bei dem den Jugendspielern aus sechs Vereinen optimale Voraussetzungen für spannende Wettkämpfe geboten wurden die alle Teilnehmer auch zu schätzen wussten und mit ausgezeichneten Leistungen honorierten.

Gerade im Jugendbereich U 19 sollten bei derartigen Veranstaltungen Spielfeldmatten und durchgehende Besetzung des Finaltages mit Schiedsrichtern zum Standard gehören, um auch unseren talentierten Nachwuchsspielern die Möglichkeit zu geben, sich an internationale Verhältnisse zu gewöhnen.

 

Nach der Absage von ATUS Judenburg verblieben also ASKÖ Kelag Strom Klagenfurt, BC Raiffeisen Alkoven, BC Montfort Feldkirch, Badminton Mödling, SV Reutte und die Gastgeber des WAT Badminton Hernals auf der Nennliste.

 

Die Vorrunde wurde in zwei Dreiergruppen gespielt, wobei Klagenfurt und Alkoven von Jugendreferent Fritz Freimüller gesetzt, die anderen Mannschaften in die Gruppen gelost wurden.

Diese Setzung sollte sich später als goldrichtig herausstellen.

In Gruppe A hatten Alkoven und Mödling keine Probleme mit der noch recht turnierunerfahrenen Mannschaft aus Reutte (jeweils 8:0), die direkte Begegnung endete 4:4 (9:9), somit musste das Satzergebnis für die Gruppenplatzierung herangezogen werden – und hier verlor Mödling einen Satz gegen Reutte, Alkoven hingegen nicht. Somit hieß der Gruppensieger Alkoven vor Mödling.

In Gruppe B schien die Lage noch ausgeglichener, jedoch erwischte Hernals ein ziemlich schwarzes Wochenende, 2:6 gegen Klagenfurt und 1:7 gegen Feldkirch, womit für die Hausherren die ÖM bereits am ersten Tag zu Ende war. Klagenfurt besiegte Feldkirch klar mit 7:1 und gewann somit die Gruppe vor den Vorarlbergern.

 

Am zweiten Spieltag wurden zunächst Kreuzspiele als Semifinali gespielt und wieder entschied im ersten der beiden Spiele nur ein Satz – Alkoven lag gegen Feldkirch mit 4:2 voran, hatte aber bereits einen Satz mehr gewonnen, somit waren die beiden Mixed bedeutungslos und wurden zur Schonung der Spieler von Alkoven w.o. gegeben – somit 4:4 (9:8) für die Truppe rund um Iris Freimüller.

Im zweiten Semifinale lag Klagenfurt gegen Mödling bereits uneinholbar 5:1 vorne, als auch sie die letzten Spiele w.o. gaben – Endstand 5:3

 

Im Spiel um Platz 3 setzte sich Feldkirch gegen Mödling nach 4:2 Führung und mit Satzplus durch w.o. der Niederösterreicher mit 6:2 durch.

 

Das Finale um den österreichischen Meistertitel zwischen dem Titelverteidiger ASKÖ Kelag Strom Klagenfurt und dem BC Raiffeisen Alkoven war dann ein wahrer Krimi mit gewohntem Ausgang aus Alkovener Sicht – nämlich unentschieden, diesmal aber hatten die Klagenfurter ein Plus von einem Satz und verteidigten somit ihren Titel erfolgreich 4:4 (10:9).

 

Gratulation an die von Helmut Kreulitsch betreute Mannschaft (Mercedes Raunig, Miriam Herbst, Celina Esser, Marian Gratzer, Stefan Wrulich und Benjamin Breiling), ebenso an die Platzierten BC Raiffeisen Alkoven (Iris Freimüller, Alexandra Keplinger, Thomas Hahn, Daniel Samhaber, Betreuer Fritz Freimüller) und BC Montfort Feldkirch (Julia Schwerin, Theresa Amann, Michaela Schwerin, Daniel Wolf, Aleksandar Filipovic, Christoph Marchler, Betreuer Guntram Bertsch), eine verdiente Sommerpause allen Spielern und alles Gute für die neue Saison 2004/05.